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Milchprodukte

Als Nachtrag zu meinem Blogbeitrag „Nahrungsmittelunverträglichkeiten“ möchte ich mich noch einmal diesem Thema widmen. Und diesmal vor allem die umfangreiche Palette der Milchprodukte ins Visier nehmen.

Milchprodukte hatten früher einen sehr hohen Stellenwert in unserer Ernährung. Wenn man jedoch die Milch aus Omas Zeiten mit der heutigen vergleicht, sticht uns vor allem ein Unterschied ins Auge:

Ist früher die Milch nach 3 Tagen sauer gewesen, so hält sie heute oft bis zu 3 Wochen!

Durch das Pasteurisieren und Weiterverarbeiten gehen natürlich wichtige Nährstoffe verloren.

Viele denken, dass Milch ein wichtiger Calziumspender ist. Dazu sollte man allerdings wissen, dass Calzium, das in der Milch enthalten ist, der Körper für die Verstoffwechselung des Milchzuckers benötigt und somit nicht im Körper eingelagert werden kann.

Immer mehr Menschen leiden heute unter Laktoseintoleranz, das bedeutet, sie vertragen den Milchzucker (=Laktose) nicht.

Wenn mich Leute fragen, was ich von Milch halte, sage ich immer: „Kennen sie in der Natur ein Säugetier das im Erwachsenenalter Milch trinkt und dann noch von einer fremden Rasse?“

Im Grunde verliert der Mensch ab dem 4. Lebensjahr das Enzym, um Milch richtig aufspalten zu können.

Wer Milch mag und diese gut verträgt, kann diese natürlich in Maßen weitertrinken. Er soll sich nur der Kalorien bewusst sein.
Man weiß ja in der Zwischenzeit auch, dass die Milch, die man den Katzen hinstellt, einer Mahlzeit entspricht und nicht nur der Flüssigkeitsaufnahme dient.

 

Ein Diabetiker muss aufgrund des Milchzuckers die Milch als Broteinheiten (BE) berechnen.

Grundsätzlich müssen alle flüssigen Michprodukte berechnet werden, um an die Insulindosis angepasst zu werden.
(Milch, Buttermilch, Sauermilch, Molke,…) – ¼ l ist 1 BE.

Für den Kaloriengehalt der Milchprodukte ist einzig und alleine der Fettgehalt verantwortlich.

Gerade wenn sie Gewichtsprobleme haben ist es wichtig, dass sie die Lebensmittelanalyse auf der Verpackung genau lesen, da sich oft viel Fett, aber auch zugesetzter Zucker versteckt.

Wir werden mit dem Namen „Diät“ oft getäuscht. Diät darf auf einem Produkt stehen, wenn dieses eines der folgenden Kriterien erfüllt:

  • Fettreduziert
  • Zuckerreduziert
  • mit hohem Fruchtanteil

Käse, Topfen, Sauerrahm,… muss der Diabetiker nicht berechnen, da der Zucker vergoren ist. Trotzdem hat es einen sehr hohen Fettgehalt.

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Bernadette Teuschl